Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über unsere Leistungen und einige Vorinformationen für unsere Patientinnen.

Impfungen

Als Frauenärzte sehen wir uns als „Arzt der Frau“ und betrachten unsere Patientinnen ganzheitlich. Dazu gehört es auch, evtl. vorhandene Impf-Lücken zu schließen, alte Impfungen aufzufrischen oder gänzlich fehlende Impfungen nachzuholen.

Impfungen sind sehr wichtig, weil damit bestimmten Erkrankungen vorgebeugt werden kann. Nicht nur Sie profitieren davon – auch Ihre Familien, Freunde und ihr ganzes Umfeld.

Neben allen verfügbaren Standard-Impfungen erhalten Sie bei uns natürlich auch die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen. Besonders für junge Patientinnen vor dem ersten Geschlechtsverkehr ist diese Impfung wichtig. Aber auch bei Frauen über 18 Jahre kann so eine Impfung noch sinnvoll sein. Sprechen Sie uns doch bitte einfach an.

Impfungen liegen uns besonders am Herzen. Wenn Sie Ihren Impfpass zur nächsten Untersuchung mitbringen, gehen wir ihn gemeinsam mit Ihnen durch. Dies ist besonders im Vorfeld einer geplanten Schwangerschaft wichtig.

Verhütung

Die Verhütung spielt – wenn auch vielleicht nur abschnittsweise – bei vielen Frauen eine große Rolle im Leben. Es gibt viele Möglichkeiten der Verhütung. Unsere Aufgabe ist es, die für Sie richtige Methode zu finden. Hierzu ist eine eingehende Beratung nötig, bei der wir mit Ihnen Ihre aktuellen Wünsche und Ihren Lebensabschnitt mit Ihnen gemeinsam besprechen, um die für Sie passende Methode zu finden. Bei uns können alle gängigen Methoden angewandt werden.

Eine Verhütung kann außer dem Unterbinden einer Schwangerschaft auch noch andere positive Nebeneffekte haben (z. B. reinere Haut bei der Pille, weniger Schmerzen bei der Regelblutung mit einer Hormonspirale etc.). Die Palette ist so vielfältig, dass wir dies gerne mit Ihnen im persönlichen Gespräch erörtern würden. Lassen Sie sich beraten.

Schwangerschaft

Nun beginnt eine spannende Zeit, durch die wir Sie kompetent und sicher begleiten. Bereits im Vorfeld einer Schwangerschaft, also noch in der „Planungsphase“, können wir Sie bereits beraten und Ihnen wichtige Informationen, Tipps und Hilfestellungen anbieten. Der Ablauf der anstehenden Untersuchungen im Rahmen Ihrer Schwangerschaft ist in den Mutterschaftsrichtlinien gesetzlich verankert und wird im Mutterpass dokumentiert. Dieser begleitet Sie durch die ganze Schwangerschaft hindurch.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Untersuchungen, die sinnvoll sind, aber deren Kosten von Ihrer Krankenkasse oft nicht übernommen werden. Wir werden diese im Detail mit Ihnen bei Ihrer ersten Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchung besprechen und erläutern. Neben den Standardultraschall-Untersuchungen können bei uns in der Praxis auch Dopplersonografien (sehr wichtige Untersuchung bei Risikoschwangerschaften), 3D- und 4D-Untersuchungen durchgeführt werden. Wir bieten im Rahmen der Pränataldiagnostik das Ersttrimester-Screening (Nackenfaltenmessung + Biochemische Marker) und einen nicht-invasiven Bluttest zum Auffinden bestimmter Chromosomenstörungen an.

Sterilitätsabklärung

Sollte es einmal mit dem „schwanger werden“ schwieriger werden als gedacht, so können wir Ihnen auch hierbei hilfreich zur Seite stehen. Nach gründlicher Anamnese, gynäkologischer Untersuchung und Ultraschalluntersuchung, werden Bluttests zur weiteren Abklärung durchgeführt.

Wenn notwendig können wir mit einer Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung – im Rahmen einer ambulanten, kurzen Operation – noch mehr herausfinden und Sie danach kompetent beraten.

Krebsvorsorge

Die regelmäßigen Kontrollen bei uns (mindestens einmal pro Jahr, ggf. auch zweimal pro Jahr) sollen das rasche Auffinden von bösartigen Erkrankungen oder deren Vorstufen ermöglichen. Im Fokus stehen hierbei die weiblichen Geschlechtsorgane, wobei die Patientin immer als ganze Person betrachtet und behandelt wird. Neben den Abstrichen am Gebärmuttermund (Pap-Abstrich) und der gynäkologischen Tastuntersuchung des unteren weiblichen Genitale sowie des Enddarms, erfolgt auch die Tastuntersuchung der Brüste.

Bei auffälligen Veränderung des Gebärmutterhalses, der Scheide sowie des äußeren Genitales können wir gezielt mit einem speziellen Mikroskop (Kolposkop) Proben entnehmen und gezielte Therapien je nach Befund einleiten. Die sogenannte Kolposkopie ist ein Schwerpunkt unserer Sprechstunde. Darüber hinaus gibt es weitere sinnvolle Untersuchungen, welche wir gerne mit Ihnen persönlich besprechen würden.

Onkologie und Tumornachsorge

Im Falle einer bösartigen Erkrankung sind auch wir weiterhin parallel zur Behandlung im Krankenhaus Ihr Ansprechpartner. Wir behandeln Sie gemäß den onkologischen Leitlinien und führen engmaschige Nachsorgesorgen bei  Ihnen durch. Außerdem können wir alle weiteren, evtl. erforderlichen Untersuchungen veranlassen.

Wir arbeiten stets mit den behandelnden Kliniken der Region eng zusammen. Genau wie die zertifizierten Brustzentren nimmt auch unsere Praxis am Disease Management Programm (DMP) teil. Dies beinhaltet regelmäßige Fort- und Weiterbildungen auf dem Gebiet der Brustkrebserkrankungen.

Senkungs-beschwerden

Im Laufe des Lebens einer Frau kann es zu Senkungsbeschwerden im weiblichen Genitalbereich kommen. Dies ist gekennzeichnet durch ein Tiefertreten der weiblichen Organe, welches Beschwerden hervorrufen kann. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Die richtige Diagnosestellung ist jedoch der erste Schritt  zur zielgerichteten Therapie. Neben den konservativen, d. h. nichtoperativen Methoden der Behandlung (z. B. Pessartherapie, Tampontherapie) gibt es viele weitere Möglichkeiten der Therapie. Hierbei arbeiten wir sehr eng mit dem Beckenboden-Zentrum und der urogynäkologischen Abteilung des St. Josefs-Hospitals in Wiesbaden zusammen. Gerne beraten und untersuchen wir Sie diesbezüglich in unserer Sprechstunde.

Harninkontinenz

In jedem Abschnitt im Leben einer Frau kann es dazu kommen, dass der Urin nicht mehr gehalten werden kann. Manchmal ist dieser Zustand nur von kurzer Dauer. In anderen Fällen ist er anhaltend. Es gibt mehrere Formen der Inkontinenz.

Die Behandlung dieser Störungen ist ebenfalls ein Schwerpunkt unserer Praxis. Nach der Diagnose können entsprechende Therapien eingeleitet werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Beckenboden-Zentrum des St. Josef-Hospitals in Wiesbaden erfolgt die Therapie auch „hartnäckiger“ Fälle.

 

 

Wechseljahre

Diese Zeit kann mit einer besonderen Umstellung des Körpers einhergehen. Verantwortlich dafür ist die zunehmend schwankende Hormonproduktion der Eierstöcke zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr.

Die typischen Beschwerden können Hitzewallungen, Stimmungschwankungen, Schlafstörungen,  Knochenschwund sowie Trockenheit der Schleimhäute sein. Diese Beschwerden können die Lebensqualität stark einschränken. Es gibt jedoch viele Therapiemöglichkeiten. Bitte sprechen Sie uns einfach an.

 

 

Ambulantes Operieren

Eingriffe, die keinen Krankenhausaufenthalt erfordern, werden von uns ambulant in Narkose durchgeführt. Bei Auffälligkeiten im Bereich der Gebärmutterhöhle (hierzu zählen z. B. abnorme Blutungen jeglicher Art oder Schleimhautverdickungen)  können wir  über eine spezielle Kamera (Hysteroskop) in die Gebärmutterhöhle hineinschauen und eine Gebärmutterspiegelung durchführen. Dabei können wir Proben entnehmen sowie eine Ausschabung vornehmen.

Im traurigen Falle einer Fehlgeburt können wir ebenfalls durch eine Ausschabung (Kürettage) behandeln. Bei Auffälligkeiten des Gebärmutterhalses können wir, wenn erforderlich, einen Teils des Gebärmutterhalses entfernen (Konisation).

Bei unklaren Unterbauchbeschwerden oder im Rahmen einer Sterilitätsabklärung führen wir Bauchspiegelungen durch, ggf. kann dabei die Tubendurchgängigkeit geprüft werden. Zysten und Abszesse (Eiteransammlung) im Bereich des weiblichen Genitals werden ebenfalls durch uns behandelt und entfernt.